georg frederick takis
Sänger
Georg Frederick Takis, dessen Berufsleben eine Art von europäischem Kostümfest werden sollte, wuchs als "all-American boy" auf. Er hat für jede Art von Veranstaltung ein passendes Programm für
Sie, denn er tritt mit 12 verschiedenen Musikshows auf.
Zum Beispiel steht ein in klassisches Schwarz gekleideter Sommelier am Tisch und präsentiert seinen Gästen eine mit verschiedenen Musiktiteln versehene Weinkarte. Im Vorfeld seines a
cappella-Liedvortrags bietet er mit liebenswürdiger Selbstverständlichkeit eine sorgfältige Beratung über die Auswahl eines passenden Titels an, wie es sich bei einem Service der gehobenen Art
geziemt – hier allerdings mit verdrehtem Wortsinn und unerwarteten Erwiderungen.
Hinter diesem um Eleganz und Diskretion bemühten Diener steckt ein wendiger Drahtzieher, der seine Gäste durch subversiven Charme und gewinnende, nie taktlose Frechheit unweigerlich dazu bringt, miteinander zu lachen, mitunter sogar aus voller Kehle im Chor zu singen.
Er versteht es, sie zu einem spontanen und spannenden Rollenspiel zu animieren und ihnen daraufhin mit seiner warmen, lyrischen Tenorstimme einen erlesenen musikalischen Trunk zu kredenzen.
Seine lebende Musikbox ist ein Klassiker. Sieben Reihen von je sieben Knöpfen auf der Vorderseite eines schön bemalten Kastens lenken die Aufmerksamkeit der Gäste auf diverse Musiktitel und stellen die verlockende Frage, was wohl beim Drücken eines Knopfes geschehen könnte.
Die Antwort erfolgt durch das rasche Öffnen von zwei Schwingtüren. Es erscheint ein Tenor in Frack, der das ausgewählte Lied a cappella vorträgt: "I'm singing in the rain". Und jäh wie die Box sich auftat, fallen ihre Türen wieder zu. Die Gäste lachen, klatschen und drängen nach vorne, um die nächste Nummer auszusuchen.




